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Warum die Volatilität der Märkte kein Problem sein muss

04. April 2026

Der Marktanalyst Mitch Zacks erklärt, warum Volatilität an den Märkten nicht der wichtigste Faktor ist.

In unruhigen Zeiten ist es immer hilfreich zu schauen, was Mitch Zacks zur aktuellen Lage zu sagen hat. Ja, die Preise für Rohöl steigen, erklärt er. Aber es gibt einen für den Aktienmarkt deutlich wichtigeren Punkt: 
"The more important question is whether higher energy prices are actually beginning to damage growth. So far, the incoming data do not suggest that they are.“
Was derzeit an den Märkten gehandelt wird, das sind nicht die hereinkommenden Daten - sondern die Annahme, der für die USA anders als geplant laufende Krieg gegen den Iran werde zu dauerhaft hohen Ölpreisen führen und Amerika wie auch die ganze Welt in eine Rezession führen.

Angenehme Überraschungen

Nun ist Donald Trump nicht der erste Politiker, der einen Krieg in der Annahme beginnt, ihn in drei Tagen gewinnen zu können und nachher feststellt, dass die Realität seinen optimistischen Annahmen nicht folgt. Dauerhaft hohe Ölpreise aber kann er sich politisch nicht leisten. Also wird er den Krieg voraussichtlich bald beenden. 
 
Die gerade gestern erst veröffentlichten Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt zeigen, dass er sehr robust ist. Die Arbeitslosenquote in den USA fiel sogar auf 4,3 Prozent. 
 
Am Aktienmarkt geht es in erster Linie um die Gewinne der Unternehmen. Und für die sieht es gut aus, wendet Mitch Zacks ein:
„According to our colleagues at Zacks Investment Research, total S&P 500 earnings for the first quarter of 2026 are expected to rise 12.0% from a year earlier on 8.6% higher revenues, following a 14% earnings increase on 9.1% higher revenues in the prior quarter."
Zwölf Prozent Gewinnwachstum werden also für das gerade zu Ende gegangene Quartal erwartet. Die genauen Zahlen der Unternehmen dürften in den kommenden Wochen mit Beginn der Quartalssaison für Q1 hereinkommen und könnten angenehm überraschen.

Energie wird unwichtiger

Gleichzeitig weist Mitch Zacks zurecht darauf hin, dass der Energiebereich schon lange nicht mehr so wichtig für die USA ist, wie er es in der Vergangenheit eimal war:
"Energy now accounts for only about 4% of S&P 500 earnings, down from roughly 15% twenty years ago and nearly 30% in 1980. Technology, by contrast, is expected to grow earnings by 24.6% in the first quarter and remains the dominant growth engine for the index. "
Alle Vergleiche mit den 70er Jahren sind also ausgesprochen fraglich. 
 
Wer den Kommentar von Mitch Zacks in voller Länge lesen möchte, der liest hier: 

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