Ken Fisher sieht erste Anzeichen von Euphorie im Markt. Und wie immer in solchen Fällen zitiert er den Spruch von John Tempelton: „Bull markets are born on pessimism, grow on sentiment, mature on optimism and die on euphoria.“
Die Bewertungen einiger Aktien sind jetzt schon recht hoch. Sie können noch viel weiter steigen – ehe der Bullenmarkt endet. Wann das genau passiert, kann niemand vorhersagen. Ken Fisher hält es für möglich, dass wir noch ein paar gute Jahre haben, ehe wir das Ende des Bullenmarktes erleben.
Euphorie ist der sicherste Hinweis auf eine kommende nennenswerte Korrektur der Kurse. Hinzu kommt, dass wir in diesem Jahr gleich mehrere Mega-Börsengänge sehen werden. Das ist ein weiterer Hinweis dafür, dass sich der aktuelle Bullenmarkt dem Ende zuneigen könnte. Das bedeutet nicht, dass wir schnell eine Korrektur oder einen Bärenmarkt sehen werden. Dazu sind die Zahlen der Unternehmen derzeit einfach zu gut. Trübt sich das Wachstum bei den Gewinnen ein, werden die Karten neu gemischt.
Der globale Aktienmarkt ist nach Ken Fisher Einschätzung in guter Verfassung. Das betrifft auch Marktsegmente, bei denen es überhaupt nicht um Künstliche Intelligenz geht.
Zu AI-Aktien hat er eine kurze Einschätzung: "They are streched - pretty far.“
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